Einfühlsam und informativ: Wissenswertes rund um Bestattungsunternehmen

Bestattungswesen ist kein Tabuthema

Um eine Bestattung nach den bestehenden Richtlinien zu gestalten, ist der Bestatter zu beauftragen. Das Bestattungswesen ist ein komplexer Bereich. Es gibt unterschiedliche Bestattungsarten und verschiedene religiöse Zeremonien. Viele Bestattungen finden ohne Trauerzeremonie und Trauerredner statt.

Die Bestattungsarten sind Erdbestattungen, Naturbestattungen, Feuerbestattungen und Seebestattungen. Zu den Naturbestattungen gehört unter anderem die Waldbestattung. Unter Beisetzung wird der einfache Vorgang verstanden, den Verstorbenen zu beerdigen. Die Bestattung hingegen erstreckt sich auf die Ausrichtung der Trauerfeier, auf die Beisetzung und weitere Leistungen. Der Bestatter übernimmt in der Regel die Behördengänge und richtet gleichzeitig die Bestattung nach den Wünschen der Angehörigen oder des Verstorbenen aus, wenn ein entsprechendes, unterschriebenes Dokument vorliegt.

Nahe Familienangehörige sind oft nicht in der Lage, sämtliche Abläufe zu organisieren und zu realisieren. Der Bestatter steht den Angehörigen beratend zur Seite, unterstützt die Trauernden und übernimmt wichtige Aufgaben, wie die Erledigung notwendiger Formalitäten und die Bestattung selbst.

Was versteht man unter Bestattungswesen?
Zu diesem Bereich zählen die Bestattungsgesetze und Friedhofsgesetze, die in jedem Bundesland unterschiedlich sind. Der Verstorbene wird entweder als Körper, also Erdbestattung, oder als Asche, Feuerbestattung, beigesetzt. Der Bestatter ist generell für diese Leistungen zuständig. Die Bestattungsplanung ist einer der wichtigsten Faktoren im Bestattungswesen.

Ansprechpartner ist das Bestattungsinstitut
Der Bestatter steht den Trauernden auch emotional zur Seite. Die Organisation und die dazugehörigen Arbeitsabläufe müssen innerhalb eines kurzen Zeitraumes durchgeführt werden. Nahe Angehörige sind kaum in der Lage, diese Leistungen in dem kurzen Zeitabschnitt zu realisieren. Das Bestattungsunternehmen ist ein Dienstleistungsunternehmen, welches auch Fremdleistungen übernimmt, wie beispielsweise die Erledigung der Traueranzeige, Beschaffung der Trauerkarten, Blumenschmuck usw. Ist ein Trauerredner gewünscht?

Vorsorgemaßnahmen
Es gibt immer mehr Menschen, die sich mit der Vorsorge ihrer Bestattung beschäftigen. Der Bestatter ist der richtige Ansprechpartner. Im Vertrag werden die wichtigen Eckpunkte festgehalten, wie Bestattungsart, der gewünschte Friedhof, Gestaltung der Trauerfeier usw. Auf einem Treuhandkonto zahlt der Auftraggeber Geld ein in der Gewissheit, dass die eingezahlten Beträge ausschließlich für die Bestattung genutzt werden.

Der Ablauf der unterschiedlichen Bestattungsarten
Die klassische Erdbestattung findet in der Kirche oder auch Kapelle mit einer Trauerfeier statt. Die Möglichkeit, sich am Grab zu verabschieden, ist bei dieser Bestattungsart gegeben. Die Feuerbestattung kann mit einer Feier am Sarg erfolgen, die Beerdigung ohne Trauerfeier an der Urne ist ebenfalls möglich. Die Seebestattung ist individuell, der Bestatter erledigt auch hier die notwendigen Formalitäten. Die anonyme Bestattung bedeutet grundsätzlich eine Feuerbestattung. Die Urne wird auf dem anonymen Grabplatz beigesetzt. Anonym bedeutet in diesem Fall, dass niemand informiert wird. Die Entfremdung innerhalb der Familie endet häufig mit einer anonymen Bestattung, ein trauriges Ende.


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